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Infos


Seltene Vogelarten melden!


In den letzten Jahren wurden bei uns immer wieder seltene Vogelarten (Rotdrossel, Raubwürger, Kleinspecht ....) beobachtet. Wenn Ihr auch eine seltene Vogelart beobachtet, meldet dies bitte bei Josef Strubel (06398/1503).


Nisthilfen für unsere heimischen Vögel

Alle, die Nisthilfen für unsere heimischen Vögel aufhängen wollen, können diese über uns beziehen. Für Mitglieder des Vereins sind die Nisthilfen kostenlos. Bei Interesse bitte an den 1. Vorsitzenden Josef Strubel, Tel.: 06398 / 1503 wenden.


Veranstaltungen

Wie in den letzten Jahren auch, werden wir wieder das Jahresprogramm an unsere Mitglieder austeilen. So kann sich jeder die Veranstaltung heraussuchen, die ihn interessiert.


Hecken zum Nulltarif (Teil 1)

Hecken gelten immer noch als nutzlos und unschön; doch beim genaueren Betrachten ändert sich eine solche Meinung schnell. Viele vom Aussterben bedrohte Tiere, Pflanzen und Insekten finden in Hecken wieder Rückzugsmöglichkeiten, die bisher weitgehend verschwunden sind. Hecken bremsen den Wind, sorgen für ein angenehmes Klima und können Wildschutzzäune überflüssig machen, weil sie das Schalenwild abhalten. Mit ä Abfallhecken ä kann dieses Naturwunder fast zum Nulltarif eingeleitet werden. Anstatt den herrlichen Baumschnitt und das Gestrüpp aus Gärten und der Strassenmeistereien sinnlos und umweltbelastend zu verbrennen oder aufwendig zu verhäckseln, können schöne Gestrüppbarrieren errichtet werden. Schon im ersten Sommer verwandelt sich solch ein Heckenzaun in ein Insekten-, Vogel- und Bodenbrüterparadies und geht völlig durchwachsen in den zweiten Winter. Die Bepflanzung dieses Heckenplatzes kann den Vögeln überlassen werden, die hier überreich Nahrung, Ansitz und Unterschlupf finden. Mit dem Vogelkot werden bevorzugt jene Sträucher angesiedelt, die den Vögeln später einmal Beerennahrung und Nistplätze bescheren. Nach einem Pflegeplan wird die so geschaffene Hecke immer wieder verjüngt und somit bleibt eine gewisse Stufigkeit für immer erhalten, die der Hecke eine abwechslungsreiche Silhouette verleiht. Nicht ganz so einfach ist die bewusste Gestaltung des äusseren Heckenbereichs, die nicht in gerader Linie verlaufen sollte. Die Buchten am Rande des Heckenzaunes werden mit der Sense in Schmetterlingsinseln verwandelt, die als Tageswildeinstand und Bienenweide von grosser ökologischen Bedeutung sind.


Hecken zum Nulltarif (Teil 2)

Früher war es in vielen Teilen Mitteleuropas üblich zwischen den Feldern Hecken anzulegen. Dieses artenreiche Gebüsch bot einen natürlichen Windschutz, aber auch Lebensraum für viele Tierarten (Vögel, Reptilien und Säugetiere). Die Tiere strömten in die umliegenden Felder und vertilgten dort grosse Mengen der Schadinsekten. Heute könnten wir durch solche Biotope fast ganz ohne chemische Schädlingsbekämpfung auskommen. Eine weitere wichtige Aufgabe übernehmen die Hecken an Böschungen. Dort verhindert ihr Wurzelwerk das Abtragen des Erdreichs durch Wind und Wasser. Sie stabilisieren den Wasserhaushalt, denn in der Heckenlandschaft trocknet der Boden nicht so schnell aus als in der offenen Agrarlandschaft. Steht ein sechs Meter breiter Heckenstreifen entlang des Strassenrandes , so schluckt er bis zu 80% des Bleiausstoáes der PKW's. Deshalb setzen sich die VOGELFREUNDE WASGAUTAL dafür ein, dass Hecken angepflanzt und bestehende erhalten werden. Dies alles jedoch in einem bestimmten Maß. Die ideale Heckenlandschaft besitzt 3 bis 6 Meter breite Heckenstreifen, abwechselnd mit Ackerland und Wiesen. Es ist jedoch darauf zu achten, dass nach ca. 10 Jahren verjüngt wird ,da sonst Baumhecken entstehen und sich ein Wald bilden würde, in dem wiederum ein Rückgang der Artenvielfalt festzustellen wäre. Die Verjüngung sollte aber nur Stück für Stück erfolgen , damit die Tiere aus der behandelten Zone in andere Hecken ausweichen können.


 
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